Über Mich

Die ersten Jahre

Ich bin 1968 in der ehemaligen DDR geboren. Wie fast jeder ehemalige DDR-Bürger habe ich Kinderkrippe und Kindergarten besucht und war bei den Pionieren und in der FDJ. Für die GST und die DSF habe ich fleißig Mitgliedsmarken in meine Ausweise geklebt und „Frösi“ und  „Junge Welt“ gelesen. Manchmal war ich stolz, in der DDR zu leben und den Sozialismus mit aufzubauen. Manchmal hatte ich große Zweifel an diesem Unterfangen. Ich war neugierig und wißbegierig und las alles, was im elterlichen Bücherregal zu finden war, von den alten Griechen bis zu Heinrich Böll.

Die wilden Jahre

Ab 1987 habe ich Pädagogik in Postdam studiert. Von dort aus konnte ich die Vorzeichen der Wende beobachten. Mit Freunden haben wir diese rebellisch mit Kabarettstücken begleitet.  Wir wollten etwas Neues, etwas ganz Neues!… Das hat leider nicht geklappt. Die Zeit von Ende ’89 bis ’95 war geprägt von Freiheit, Ausprobieren und gelebter Berliner Anarchie. Die Besonderheit in dieser historischen Situation haben wir in allen Poren gespürt und ausgekostet. Wir saßen im ersten Lesbencafé namens „Grüne Tomaten“, tranken den ersten Hafermilchlatte am Winterfeldplatz. Unsere Stammkneipen hießen „Die Tagung“ oder „Die Kommandantur“. Dort gab es Getränkekarten, die in alte SED-Tagungsordner eingeheftet waren. Wir errechneten unsere Geburtshoroskope und legten Tarokarten. Tanzen gingen wir ins „Tacheles“. Wir erkundeten alles, von verrucht bis spirituell.

1992 begann ich in Berlin mein Pharmaziestudium und fand alles, bis auf die Herstellung von Homöopathie und Pflanzenheilmitteln, wenig interessant. Krankheiten heilen zu wollen, indem einfach vom Körper produzierte Symptome unterdrückt werden, hat für mich keinen Sinn ergeben. Ich spürte, neben der Hauptstraße muss es etwas Stimmigeres geben, alte und sehr bewährte Aspekte der Heilkunst. Die begann ich zu suchen und zu erlernen.

Jahre, gelebt wie im Flug

1995 wurde mein erste Sohn geboren und mit ihm meine Rolle als Mutter, eine der größten Herausforderungen in meinem Leben.

1998 verließ ich mit meinem Kind Berlin, um die nächsten 15 Jahre an der Ostsee zu leben, zu lieben und zu arbeiten.

Ich tauchte immer mehr in die alten Heilkünste ein und entdeckte Fähigkeiten in mir, die mich früher zur Hexe gemacht hätten – Mysterium des Weiblichen, intuitives Wissen aus den Tiefen der Seele oder aus dem höher dimensionierten neuronalen Netzwerkes unserer Existenz, wie auch immer man das ausdrücken möchte.

2004 gebar ich meinen 2. Sohnes mitten hinein in das Chaos einer 6-köpfigen Patchworkfamilie und einer beruflichen Neuorientierung. Es war unvorstellbar viel Aufbauarbeit, die mein damaliger Mann und ich leisteten. Wir erschufen einen besonderen Ort mit ganzheitlicher Arztpraxis, Yoga-& Meditationsschule und alternativen Heilangeboten für Körper, Geist und Seele.

Unweigerlich die große Krise

2014 begann ein großes Loslassen und eine tiefe Krise, die 7 Jahre anhielt.  Auf allen Ebenen, körperlich, mental, emotional, seelisch, wurde mir das alte Fell über die Ohren gezogen. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich diesen Prozess an einem Punkt selber startete, da mir klar war, wenn ich es noch weiter hinauszögherte, würde ich das nicht überleben. Also ließ ich mein altes Leben wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Vor allem für meine Kinder, aber auch für mich war das eine traumatische Erfahrung und es dauerte fast ein Jahrzehnt, dass wir uns davoon erholten.

Aber ich hatte  noch viel zu lernen – über mich und meine Beziehung zu meinem Leben, ich musste ganz neue  Wege ausprobieren, dabei Altes integrieren, Falsches verwerfen, Wahres wiederentdecken.

Es ist ganz klar, dass wir in einem kollektiven Wandel stecken. Jeder muss seinen Weg dadurch alleine gehen, aber es gibt Menschen, die vor uns gingen und Wegweiser hinterlassen haben. Denen folgte ich und nun hinterlasse ich meine.

Danach ist immer auch davor

2020 hat in vielen von uns eine große Erschütterung zurückgelassen. Wer Augen und Ohren, ein offenes Herz und einen klaren Verstand besitzt, wird ohne große Mühen die dunkle Seite selbsternannter globaler Führer beobachten können. Nach 5000 Jahren patriarchaler Bemühungen, die weiblichen Qualitäten aus dem öffentlichen Leben und auch in uns Menschen, Mann wie Frau,  zu unterdrücken, haben wir uns Gesellschaften erschaffen, die völlig aus der Balance geraten sind. Hungersnöte, riesige Zerstörungen der Natur, omnipräsente Gewalt und ein drohender globaler Atomkrieg sind die Resultate machthungrigen Verhaltens. Die Verantwortung dafür liegt bei uns allen, egal welchen der 78 Geschlechter!

Mich vom kollektiven Schmerz wieder mehr berühren zu lassen, erforderte von mir auch eine Rückkehr ins „normale“ Leben.

Als Frau sehe ich die dringende Notwendigkeit, dass wir Weibsbilder endlich aus unserem Opferdasein aufwachen müssen, die Verantwortung für das Entfalten der uns innewohnenden weiblichen Stärken übernehmen und sie der Welt zurückbringen müssen.

Flügel spannen und Fliegen üben

Ende 2020 entsteht die  erste „Zarinnengruppe“ Hier entdecken wir unsere Licht – und Schattenseiten im FrauSein und legen die Kraft in ihnen frei, um sowohl für unser eigenes Leben als auch für unseren kollektiven Wandel wach, kreativ und liebend, schöpferisch zu wirken.

Wir holen uns zurück, was uns gehört: Selbstbestimmung, Selbstliebe und ein Wachsein in der weiblichen Spiritualität und unterstützen uns gegenseitig im Ausstieg aus diesem Wahnsinn, genannt Arbeitsalltag, einer moderne Form der Sklaverei!

Seitdem bin ich viel unterwegs – im Innen und auch im Außen. Meine Reisen führen mich in viele Länder und in einigen treffe ich mich mit anderen Frau, um gemeinsam das Licht zu entzünden, dass wie ein Leuchtfeuer den Weg erhellen soll für all jene, die bereit sind aufzuwachen aus dem langen, illusionären Schlaf der Trennung.

Denn in unserer inneren Natur sind wir eins – BEWUSSTSEIN…

Lernen, Lernen, nochmals Lernen - gibt es etwas Schöneres?

Ich bin mit Leib und Seele Autodidaktin. Mit meinem einzigen definierten Kanal zwischen Kehl- und Ajnazentrum (17-62) fällt es mir unglaublich leicht, Wissen, dass mich interessiert, in großen Mengen und schnell aufzunehmen, zu ordnen und in ein für mich funktionierendes System umzuwandeln.

Dagegen fällt es mir leider sehr schwer, etwas von Außen aufzunehmen, wenn es nicht meine Frequenz trifft. 

Daher lerne ich leichter ohne Lehrer. 

Was mich alles begeistert

klassischer Homöopathie, Miasmenlehre, anthroposophische Medizin, Bachblütentherapie, Schüßlersalze, Orklassischer Homöopathie, Miasmenlehre, anthroposophische Medizin, Bachblütentherapie, Schüßlersalze, Orthomolekulare Medizin, Mitochondrienmedizin

Psychologie, Jung und seine Archetypen, Familiensystemische Ordnungen, Gestalttherapie, Traumaarbeit, Körperarbeit, diverse Massagetechniken ( da hatte ich fantastische Lehrer )

Diamond Approach von A.H.Almaas ( auch hier durfte ich mit wunderbaren Lehrern durch tiefe Prozesse gehen ), Oshos Teachings

Inner Woman – Inner Man; Anima-Animus; zum Ganzfühlen braucht es beide integriert: wunderbare Vorträge von Marion Woodman und das Mysterium der Frau.

 

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