Über Realitätensteuerung und Glückstreffer Teil 1
Ist das die einzige Realität, in der wir leben können? Oder gibt es eine Alternative zu Habgier, Machtmißbrauch und Zerstörung? Haben wir vielleicht sogar ein Steuer in der Hand und wissen es gar nicht?
Es gibt etwas, dass hat mich die letzten 4 Jahre mehr als alles andere in Anspruch genommen. Es ist auf eine Art eine sehr schockierende Entdeckung gewesen. Etwas über Realitäten und ihre Steuerung. Und heute möchte ich davon endlich erzählen.
Da gibt es doch den Spruch, dass Gott einem, wenn man in den Abgrund fällt, springt oder geschubst wird, zeigen will, dass man entweder fliegen kann oder von ihm gehalten wird. Also ich kann das so nicht bestätigen, denn ich konnte definitiv nicht fliegen, nachdem ich gesprungen und damit aus dem Rahmen gefallen bin. Und gehalten habe ich mich damals auch nicht gefühlt, denn ich bin ganz unten aufgeschlagen und dann noch in bestimmt tausend Stücke zerbrochen.
Nachdem ich mich physisch und psychisch einigermaßen aufgerappelt hatte und einiges an Bewusstsein wieder zusammengekratzen konnte, habe ich mit fast schon an Irrsinn grenzender Geduld über fast 10 Jahre hinweg versucht, all die Teile wieder vollständig zusammen zu setzen. Ich hing wie wahnsinig an der Hoffnung, dass ich alles so wieder hinbekäme, dass ich noch einmal einigermaßen gut anzusehen wäre und auch wer bin, um wieder in diese Realität zurückkehren und integriert werden zu können.
In diesem Restaurierungsprozess bin ich immer wieder zu anderen gegangen, zu Freunden, Mentoren, Therapeuten, ja selbst völlig Fremden, um von ihnen zu erfahren, wer ich am besten sein könnte. Ich fragte direkt und indirekt, was die anderen in mir sehen. Welche Stärken, welche Schwächen, welche Lebensaufgabe, welche Seelenmission. Ich wollte schon irgendwie Ich bleiben, aber auch eine von den „Kinderkrankheiten“ befreite Version meines Vorgänger-Ich’s werden. Manchmal bekam ich ein paar Antworten, aber meistens zierten sich die Leute, mir auf die Sprünge zu helfen.
Ich weiß, so etwas sollte man nicht machen. Steht in allen Selbsthilfebüchern. Aber ich tat es. Ich dachte, ich müsse nur jemanden finden, dem ich vertraue konnte und der mich gut kannte. Dann würde ich mit dessen Hilfe herausfinden, wer ich wirklich war. Ich konnte mir selber ja nicht mehr trauen, denn ich hatte mich eigenhändig zum Abgrund geführt und bin auch freiwillig hinein gesprungen. Niemand hat mir gesagt: „Hey, wenn Du wirklich glücklich werden willst, musst Du Deine Kinder und Deine Ehe, Dein mühselig aufgebautes Unternehmen, Dein Zuhause am Meer, Deinen materiellen Wohlstand und Deinen ganzen sozialen Kontext verlassen.“ Nein, die Menschen habe sich an den Kopf gegriffen und gedacht: „Was macht sie da bloß! Ist sie wahnsinnig geworden?“ Manche haben es ausgesprochen, hinter vorgehaltener Hand oder auch direkt in mein Gesicht. Manche haben sich fremdgeschämt. Ich weiß das. Ich habe es in ihren Augen gesehen. Aber keiner konnte mir wirklich helfen.
Also bin ich mehr als 10 Jahre lang durch eine sehr unbequeme, unwirtliche und teilweise regelrecht angsteinflößende Landschaft gewandert, von der ich glaubte, dass sie zu meinem Schicksal geworden ist. Blühende Sanddornsträucher und duftende Rosenbüsche an Feldwegen, die zum blauen Meer führen? Das war defintiv Geschichte! 7 Jahre davon bin ich fast wie blind herum geirrt und habe mir dabei die Haut an Dornenhecken aufgekratzt und Blessuren von all den verschlossenen Türen bekommen, gegen die ich gerannt bin. Vor 4 Jahren endlich dämmert langsam in mir ein Gedanke. Was, wenn ich mich eventuell im falschen Raum aufhalten würde, in einer Realität, die ich weder mag, noch in der ich mich zuhause fühle und die ich schon gar nicht beeinflussen bzw. steuern konnte?
Was für ein komplett durchgeknallter Gedanke! In den letzten 4 Jahren tat ich dann fast nichts anderes als mich langsam an diesen irren Gedanken zu gewöhnen und ihn als eine Art magischen Kompass zu nutzen: Gibt es den Ort, wo ich hingehöre und wo meine Leute sind bei denen ich mich zuhause fühle? Gibt es den Ort, den ich mitgestalten kann auf eine Weise, die mein Herz froh und leichter schlagen lässt? Und wenn ja:
Wo ist dieser Ort und wie komme ich dahin?
Wie geht Realitätensteuerung?
Kennst Du das: Du hörst oder liest etwas und Du weißt in diesem Moment, das es eine sehr relevante Wahrheit ist. Aber Du kannst sie dennoch nicht verstehen oder erfassen. Etwas in Dir ist noch nicht soweit. Diese Wahrheit ist wie ein Puzzleteil, dass Du entdeckst, erkennend, dass Du die Stelle, wo es hingehört, schon mal gesehen hast. Aber Du kannst sie gerade nicht finden, egal wie sehr Du Dich bemühst. Dir bleibt nichts anderes übrig, als es für den Moment beiseite zu legen, bis Du irgendwann, wenn Du gar nicht mehr daran denkst, wieder an dieser Stelle im Puzzle landest.
Ich hatte soviel gelesen und gehört darüber, dass die Welt nur eine Projektion ist, eine Illusion, MAYA, ein Traum, den wir alle kollektiv träumen, eine projizierte Realität, der wir kollektiv zugestimmt haben. Aber wirkliuch kapiert hatte ich es nicht. Ich habe nur gespürt, dass ich diese Realität nicht leiden kann und mich hier weder wohl, noch zuhause fühle. Ich habe es tief in meinem Inneren nicht akzeptiert, dass das die einzige Realität sein soll, mit der ich mich abzufinden habe, und dass ich deswegen hier bin, um irgendetwas etwas zu lernen. Bisher habe ich hauptsächlich „Arbeiten im Hamsterrad“ gelernt. Nein! Ich kann und will nicht glauben, dass das die beste Version ist, die wir hier kollektiv gemeinsam erträumen können. Ich kann das so nicht hinnehmen, dass wir nichts Besseres an Gottes Leinwand projizieren können als Mord und Totschlag, Lug und Betrug und sterbende Menschen, Tiere und Landschaften mit all ihren wundersamen Wesen. Dazwischen mal etwas grüne Wiese und einen Regenbogen hin und wieder.
Wie sagt meine irische Freundin Helen so gerne zu so einem Mist: That’s B U L L O C K S !
Ich habe schon immer einen Widerstand in mir gegen den Fakt gespürt, dass hauptsächlich Männer unsrere Realität hier steuern. Einige ganz bewusst und extrem mächtig, viele aber immernoch von den Mächtigen so manipuliert, dass sie den missbräuchlichen und zerstörerischen Wahnsinn nach unten zu den Frauen durchdelegieren. Und wir Frauen? Die meisten von uns sind kleine, brave Arbeiterinnen und super gesteuerte Mütter, die ganz bewusst mit Millionen an kleinen und mittelgroßen Aufgaben beschäftigt und im Zustand chronischer Übermüdung gehalten werden, um die Agenda des Patriarchats, ( lass es uns ruhig so nennen ), dessen Realität und ihre eigene Rolle darin gar nicht erst in Frage zu stellen. Und was mit denen passiert, die aus der Reihe tanzen, wissen wir alle nur zu gut.
Wenn es blitzt und donnert in uns
Ich habe alles mögliche gelernt, über meinen komplizierten Körper, meine traumatisierte Psyche, mein krankes Ego und meine irgendwo über mir schwebende Seele, die angeblich mein ganzes Leben steuert und organisiert. Yoga, Meditation, alle möglichen Therapien, Pharmazie und Ayurveda, Pflanzenkunde, Tarot, Astrologie, Ich-Psychologie und Tiefenpsychologie, Handlesen, Schriftanalyse und und und.
Mich hat es vom Hölzchen zum Stöckchen und wieder zurück getrieben, doch ich fand einfach nicht das Handbuch über die Selbstermächtigung und wie ich meine Realität steuern und das Große-Gamnze co-gestalten konnte. Und wie ich den Ausgang finde aus dieser unsäglichen, aussaugenden modernen Sklaverei.
Ich sammelte fleißig Puzzleteil für Puzzleteil. Das Enneagram und dann später das Human Design waren ganz wichtige. Auch die Botschaften von den alten Sufi-Mystikern, über unsere essentielle Natur und Gott in unseren Herzen, sind kostbare Perlen auf meinem Weg gewesen.
Am 16.03.2025 war es dann soweit. Schon ein paar Wochen zuvor spürte ich das aufziehende Unwetter. In mir fing es an zu stürmen, die Fenster klapperten, die Tür wurde immer wieder vom Wind aufgedrückt, die Gardinen begannen sich mächtig aufzublähen.
Und dann schlug der Blitz ein.
Die Fenster zersprangen und zerrissen die Vorhänge.
Die Tür wurde aus ihren Angel gehoben
Das Unwetter tobte eine ganz Weile. Und dann, dann wurde auf einmal alles sonnenklar.
Und ich war frei.
Aus dem Vogelkäfig
Von außerhalb meines kleinen, hübschen Vogelkäfigs sehe ich: Ja, an irgendeinem Punkt haben wir als mutige Spacecruiser, die wir wie das Licht der großen Sonne durch das riesige Universum reisen, dieser Realität zugestimmt. Wir alle hier weben träumend mit an dem Traum der großen Mehrheit:
Das Leben besteht aus Geburt, Aufenthalten in Kinderaufbewahrungseinrichtungen, besuchen von Ausbildungsstätten, dem Überreichen des lebenslang gültigen Hamsterradtickets in Form eines Berufabschlusses. ( Wie lächerlich ist dieses Wort eigentlich!), oder einige von uns bekommen ein Attest, dass sie im herkömmlichen Sinne nicht brauchbar sind. Das sind unsere kleineren oder größeren Freaks. Eine gut organisierte Realität kann und sollte sich ein paar von denen leisten können. Wenigstens zu Unterhaltungszwecken. Aber auch, um anderen den wichtigen Job geben zu können, die Freaks zu managen. Denn der Kleber, der uns an diese Realität bindet, ist die Bedeutsamkeit, die uns gegeben oder genommen wird, wie ein Stückchen Zucker dem Affen im Zirkus.
Klingt gemein und fatalistisch, oder?
Wähle neu! Und vor allem: Wähle anders!
Diese Realität ist genial eingefädelt und gesteuert. Sie ist so perfekt gerade nicht erfüllend, gerade nicht ermächtigend, gerade nicht erstarkend, gerade nicht erweckend…dass es sehr schwer ist, nicht in dem Labyrinth der Verführungen verloren zu gehen. Wir brauchen ziemlich starke Nerven und eine möglichst dünne Haut, damit uns die Wahrheit in der Lüge überhaupt im Herz finden und treffen kann.
Diese Realität ist eine Dornenkrone auf den Häuptern unserer wunderschönen Seelen und wir sind so betäubt, dass wir das Blut nicht spüren, dass unsere schmerzgeplagten und erschöpften Gesichter hinunter strömt.
Liebe Seele, es ist jetzt wirklich an der Zeit, das Ding abzusetzen und vom Folterstuhl des Märtyrers hinabzusteigen. Jesus war und ist kein an ein Holzkreuz genageltes, leidendes Skelett. Er ist frei und schön und steht da mit offenem Herz und verschenkenden Händen, uns herzlichst empfangend. Wir brauchen nicht zu warten bis man uns auch noch die Füße am Joch der Arbeit festbindet.
Diese Realität existiert eindeutig. Sie ist keine Illusion. Wir wissen das. Wir sitzen so ziemlich alle gemeinsam in diesem Boot. Aber sie ist nicht die einzige, die existiert. Das hat man uns natürlich nicht erzählt. Die sind ja schlau, die Erbauer dieser Realität. Die werden ja ihr dringend benötigtes Nutzvieh nicht auch noch aufklären, damit es die Tür aus der Misere allein findet.
Und gerade jetzt, wo immer mehr Menschen anfangen, diese Realität in Frage zu stellen, gibt es ein massives Angebot an Vorschlägen, wie man diese Realität verändern, sprich verbessern könnte. So viele soziale, Umwelt- und Klimaprojekte, in die man sich einbringen kann, sprießen wie Pilze aus dem Boden. Spendenaktionen, um krebskranke Kindern zu helfen, Selbsthilfegruppen für suizidgefährdete Menschen, für welche, die es schon mal versucht haben und für die Freunde und Angehörigen von suizidgefährdeten Menschen und die es schon versucht haben und von denen, die es auch geschafft haben. Wir spenden dem Obdachlosen, dem Kriegsflüchtling. Wir waschen unsere Yoghurtbecher aus und sortieren unseren Müll pingelig nach Schwarz, Blau, Gelb. Das Klima braucht unsere Hilfe und innovativen Ideen. Afrika wird von Microsoft flächendeckend mit Computern ausgestattet und geschult.
Und wir sind alle so damit beschäftigt, alles und jeden und den Planeten und die Tiere und Pflanzen und das Wetter und die Menschheit zu retten, dass uns nicht auffällt, was unser Gehirn schon längst wegen kognitiver Dissonanz ins Unterbewusstsein abdeligiert hat: das Leben ist nicht kalt, lieb- und herzlos, so dass man sich am besten selber aus dem Spiel nimmt. Es bietet uns alles Wichtige an, was unsere Seele nährt. Aber wenn diese verleugnet wird und wir den Kontakt zu diesem inneren Zuhause verlieren, dann bleibt uns ja nur, uns mit Konsumartikeln vollzustopfen, wenn wir uns „hungrig“ fühlen. Niemand müsste hungern oder verhungern, oder in Kriegsgebieten sterben, oder verdursten, weil das Wasser von Großkonzernen abgeschöpft wird. Die merkwürdigen weißen Streifen, die manche Flugzeuge hinterlassen, enthalten Substanzen, die schädlich sind für die Natur und ihre Bewohner, wenn sie herabregnen. Natürlich wird verleugnet, dass am Wetter herummanipuliert wird. Die Geoingenieure wissen ganz genau, was sie tun, denn sie sind schlauer als der Planet Erde selbst. Sie können alles überblicken und die Konsequenzen ihrer Entscheidungen auf Jahrhunderte hinausberechnen. Und Afrika ist immernoch der Hinterhof der Welt und voll mit superbilligen Arbeitskräften, die missbraucht werden als schlecht bezahlte digitale Datensammler und neue Konsumenten. Ich weiß nicht, was die Menschen in Afrika wirklich brauchen. Aber wahrscheinlich in aller erster Linie einmal keine ungebetene Einmischung von geldgierigen Besserwissern.
All das sind Fallen, in die vor allem empathische Menschen gehen. Solche, denen es nicht egal ist, wenn der Wald stirbt, die Tiere in Massenhaltungen dahinvegetieren, Kinder mißbraucht werden und die Altvorderen mit ihrer kleinen renten nicht auskommen. Und daher ist es so wichtig, dass wir alle lernen zu unterscheiden zwischen dem, was uns versucht wird einzutrichtern und dem, was wir eigentlich sehen, wahrnehmen und erfahren. Und das ist, dass neben der gewöhnlichen Realität eine andere existiert. Aber um in diese zu wechseln , braucht es Deine bewusste Entscheidung:
Daher: Wähle sie ab, diese Realität! JETZT! Und wähle neu!
Die Gedanken sind frei
diu bant mac nieman vinden,
diu mîne gedanke binden.
man vâhet wîp unde man,
gedanke niemen gevâhen kanAus Vridankes „Bescheidenheit“ 1229 (Ursprungstext)Das Band kann niemand finden,
das meine Gedanken bindet.
Man fängt Weib und Mann,
Gedanken niemand fangen kann.
A.H.Hoffmann von Fallersleben 1842
- Die Gedanken sind frei,
Wer kann sie errathen?
Sie rauschen vorbei
Wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wißen,
Kein Jäger sie schießen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.- Ich denke was ich will
Und was mich beglücket,
Doch alles in der Still
Und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
Kann niemand verwehren.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.- Und sperrt man mich ein
Im finsteren Kerker,
Das alles sind rein
Vergebliche Werke;
Denn meine Gedanken
Zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei:
Die Gedanken sind frei.
Für uns wurden immer Brotkrumen durch die Jahrhunderte als Hinweise hinterlassen. So wie dieses Lied.
Wir sind freie Spirits
Wir sind freie Wesen und der in uns existierende Geist oder Spirit ist ein winziges, hochpotentes, äußerst geniales Kristall des großen Schöpfergeistes. Er ist ungebunden und kann sich durch alle niederen Dimensionen, die uns die Illusion von Festigkeit und einziger realer Existenz vermitteln, ganz leicht hindurch bewegen. Das hat nichts mit kindlicher Fantasterei zu tun, wie uns gerne glauben gemacht werden will. Unser schöpferischer Geist ist immer frei. Er ist nicht kontrollierbar. Er kann nicht angebunden werden, festgehalten, unterdrückt. Er kann erschaffen, erhalten und zerstören und zwar alles, was potentiell existiert in Gottes Reich. Und das ist undenkbar gottzillionenmal viel. Mit unserem Geist erschaffen wir Realitäten und mit unseren Herzen beleben wir sie.
Ist das nicht eine gute Nachricht?
Aber warum ist es uns dann nicht möglich, uns hier aus dem Staub und direkt auf den Weg in eine andere Realität zu machen?
Weil wir an einem Punkt unseres Lebens, irgendwann als wir noch ziemlich junge Menschen waren, akzeptiert haben, dass man diese Realität nicht verlassen kann, jedenfalls nicht bevor man biologisch abdankt, sprich stirbt. Und damit haben wir der wichtigsten Bedingung zugestimmt, unter der diese Realität operiert, nämlich dass Du Dich in freiwillige Gefangenschaft begeben hast, um angeblich als Seele etwas ganz Wichtiges für Dich hier zu erfahren und zu lernen. Wir haben eine Eintrittskarte für einen Spielplatz gekauft, der sich als eine Werbelüge herausstellt, so wie das 5Sterne-Hotel an der türkischen Küste vor Alanya, das inmitten von Geröll und Bauruinen steht, aber durch eine schöne Mauer und künstlicher Bewässerung eine fantastische Oase der Erholung zu sein verspricht.
Wenn wir den Mut in uns finden können, uns einzugestehen, dass wir schon vor einer Ewigkeit erkannt haben, dass wir einer Lüge aufgesessen sind, und dass wir ganz genau wissen, wo wir gelandet sind, und dass wir ganz bewusst beschlossen haben, nicht hinzuschauen, was wir uns da eingebrockt haben, dann tauchen ein paar katalysierende Fragen auf:
Gibt es hier wirklich noch etwas Neues zu lernen? Oder bewegst Du Dich im Kreis?
Kannst Du beobachten, wie Du Deine Langeweile und Dein Angeödetsein aus Gewohnheit wie einen alten Kaugummi behältst, weil Dir gerade kein Tisch hingeschoben wird, unter den Du ihn kleben könntest?
Wie ist es, wenn du Dir eingestehst, dass Du Dich darüber schämst, scheinbar der einzige Mensch auf diesem Planeten zu sein, der seinem Leben keinen höheren Sinn abgewinnen kann? So sehr er sich auch bemüht und lernt und noch mehr lernt und noch mehr nachdenkt und noch mehr erforscht…
Können wir die Größe in uns anerkennen, die uns schon vor Jahren hat fertig sein lassen mit dem Erforschen dieses Minispielplatzes, auf dem gerade mal eine Buddelkiste für Sandschlösserbau zu finden ist, eine Wippe, an der alle Schlange stehen, damit sie einmal „oben“ sein dürfen und ein kleines Karussel, damit das Sich-Im-Kreis-Drehen wenigstens hin und wieder sowas Unerwartetes wie den Mageninhalt nach oben bringt?
Die Tür mit dem Schild: Glückstreffer
In dieser Realität gibt es nichts wirklich Wertvolles zu entdecken, außer, dass wir hier nicht hier hingehören.
Also was nun?
Sollen wir eine andere Realität wählen? Eine, die WIR für uns erschaffen mit unserem großartig-göttlichen, unbegrenzten, und – hätte ich fast vergessen – beherzten Schöpfergeist? Eine, die aus einem intensiven Austauschprozess zwischen uns allen entsteht und auf der Basis unserer gleichwertigen und doch individuellen Existenzen beruht? Ich habe solche Lust dazu.
Also lade ich Dich hier und jetzt ein, die Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, dass es eine Tür gibt, durch die Du einfach den Langweilerspielplatz verlassen kann, um in eine Realität hinauszuwandern, die uns unendlich viele Möglichkeiten gibt, uns in unserer wahren!!! essentiellen Natur zu entdecken, auszuprobieren, zu spielen mit anderen in Freude. Weit weg von der Schwarz-Weiß-Realität, in der wir gerade auf unseren Billig-Liegestühlen am chlorangereicherten Swimmingpool dahindämmern, einen benebelnden All-inclusive-Cocktail in der Hand, überfressen vom 50-verschiedene Käse und Wurst-Arten-Büfett und doch die ganze Zeit hungrig und durstig bleiben.
Wo ist diese Tür, fragst Du?
Die Tür erscheint genau in dem Moment, wo Du die Wahl triffst, da durch gehen zu wollen.
Und an der Tür steht: Du bist ein Glückstreffer!
Aber dazu mehr im Teil 2
Für heute wünsche ich Dir, dass Du Dir einen Moment Zeit nimmst, um etwas in Dir zu lauschen, dass schon seit einer Weile leise eine Weise singt: Die Gedanken sind frei und ich bin es auch!



DANKE
an Gor Rassadin, bei dem ich zum ersten Mal das Wort „Realitätssteuerung“ gehört habe und damit meinen inneren Erfahrungen einen Sprache geben konnte. Ich habe daraus das Wort Realitätensteuerung abgewandelt, weil ich mich mehr zuhause fühle mit dem Ansatz dieser beiden Männer:
an Gary Douglas and Dr. Dain Heer von „Access Consciousness“, die mit ihrem völlig durchgeknallten und absolut genialem „clearance statement“ ein Werkzeug zum Anhalten, Zerstören und Umkreieren geschaffen haben. Die Beiden sind definitiv schon in einer anderen Realität.
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